Bei einem Testeinsatz an der Westfalenhalle Dortmund demonstrierte die neue Böcker Krangeneration eindrucksvoll ihre Leistungsfähigkeit. In Kooperation mit dem Dachdeckermeisterbetrieb Bedachungen Sindermann unterstützten die Autokrane AK 48 und AK 36 die umfassende Dachsanierung des Dortmunder Wahrzeichens.
Die Westfalenhalle, bekannt für ihre markante Kuppelkonstruktion, wird derzeit abschnittsweise saniert. Bereits 2024 setzten Dirk Sindermann und sein Team eine Teilfläche instand, die bei einem Sturm an Heiligabend beschädigt worden war. In den kommenden Monaten steht nun die vollständige Erneuerung der Deckung des oberen Rings unterhalb der Kuppel an. Bedachungen Sindermann koordiniert die Arbeiten und nutzte die Gelegenheit, die neuen Böcker Krane im Praxiseinsatz zu testen. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf der großen Reichweite, hohen Arbeitsgeschwindigkeit, intelligenten Steuerungstechnik und innovativen Mastgeometrie.
Dank seiner geringen Aufstellfläche konnte der Autokran AK 48 direkt im beengten Betriebshof der Westfalenhalle positioniert werden. Mit einer Ausfahrlänge über 48 m (opt. 52), einer Nutzlast bis 3 t (opt. 6 t) und einer Hakengeschwindigkeit von 60 m/min bewältigte er souverän den effizienten Transport großer Materialmengen, die bei den Abrissarbeiten anfielen. Anschließend hob er Bitumenbahnen und Kalzip-Aluminiumprofile für die neue Deckung weit in die Höhe. Bei einer Dachkantenhöhe von rund 20 m bewies der Kran seine enorme Reichweite und hob die eingesetzte Kippmulde bzw. die angeschlagenen Profile weit auf das Dach hinaus. Eine Aufgabe, die bei Sindermann normalerweise der firmeneigene Böcker Autokran AK 46 übernimmt, der die Materiallogistik auf den Baustellen des Betriebs seit fünf Jahren zuverlässig sicherstellt. Im Laufe der Sanierungsarbeiten an der Westfalenhalle werden in den nächsten Wochen so insgesamt 5 t Leistendeckung, etwa 28 t Steinwolle sowie die gesamte Holzunterkonstruktion effizient abtransportiert. Der neue Dachaufbau selbst besteht aus einer Sicherheitsabdichtung, Dampfsperre, mehrlagiger Wärmedämmung und der abschließenden Kalzip-Aluminiumdeckung. Alle Materialien finden dank Böcker Krantechnik kräfteschonend und in minimaler Zeit ihren Weg nach oben.
Auch die neue Mastgeometrie des AK 48 kam an der Westfalenhalle zum Einsatz und begeisterte die Dachdecker. Sowohl die Turmdrehkranfunktion als auch die senkrechte Aufrichtung des Masts und das 180° gestreckte Auslegergelenk erleichterten den Materialtransport nah an der Fassade und weit auf das Dach hinaus. Das innovative Mastprofil aus höchstfestem Feinkornstahl garantiert zudem eine hohe Seitenstabilität für schwere Lasten.
Parallel dazu nutzte der Betrieb den besonders kompakten Böcker Autokran AK 36 mit einem Personenkorb PK 250 an einer der benachbarten Hallen, um Inspektionsarbeiten durchzuführen. In einer Arbeitshöhe zwischen 17 und 20 m wurden die Dachrandverkleidung sowie das großflächige Hallenlogo überprüft. Der AK 36 überzeugte durch seinen schnellen Aufbau mit Autonivellierung und Reichweitenvorschau, seine große Arbeitshöhe und die flexible Umrüstung zur Arbeitsbühne, die aufwendige Gerüstkonstruktionen überflüssig machte.
Insgesamt zeigte der Testeinsatz eindrucksvoll, wie moderne Krantechnik kombiniert mit fachkundiger Handwerksarbeit auch bei anspruchsvollen Dachsanierungen an symbolträchtigen Bauwerken für effiziente und sichere Abläufe sorgt.
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